Spruch des Tages

Ruhe soll kein Luxus sein, sondern eine Notwendigkeit für diejenigen, die Wachstum und Reife erlangen wollen.
MacDonald, Gordon Amerikanischer Pastor und Autor.

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Lebensmittelkontrollen PDF Drucken E-Mail

Es muss frustrierend sein für die rund 2.500 amtlichen Lebensmittelkontrolleure in Deutschland: Tag für Tag schwärmen sie aus, kontrollieren Restaurants, Imbissbuden oder andere Lebensmittelbetriebe, verhängen Bußgelder, loben und ermahnen. Doch gegen die Zustände in Schmuddelrestaurants können sie wenig ausrichten.

Dieses Bild bestätigt erneut das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL): Heute wurden die Ergebnisse der amtlichen Kontrollen aus dem Jahr 2010 vorgestellt – und die Bilanz fällt sogar noch schlechter aus als in den vergangenen Jahren. 26 Prozent aller kontrollierten Betriebe wurde beanstandet. Doch welcher Betrieb betroffen ist, erfahren Verbraucher nach wie vor nicht, die Ergebnisse werden lediglich anonym veröffentlicht. Selbst bei Gammelfleisch-Skandalen werden Hersteller und Verkaufsstellen verschwiegen. So lange das so bleibt, wird sich an den Beanstandungsquoten auch nichts ändern.

foodwatch fordert: Die Ergebnisse der amtlichen Hygienekontrollen müssen veröffentlicht werden. Direkt vor Ort mit dem Smiley-System nach dänischem Vorbild. Damit Verbraucher erkennen, welche Betriebe sauber arbeiten – und welche nicht. Schluss mit Schmuddelrestaurants! Fordern Sie jetzt das Smiley-System für Deutschland:

www.foodwatch.de/smiley-aktion

Falls Sie an der Aktion schon teilgenommen haben, leiten Sie diese Mail bitte an Freunde und Bekannte weiter - jede Stimme zählt!

Die Verbraucherminister der 16 Bundesländer hatten sich schon im Mai dieses Jahres darauf geeinigt, die Kontrollergebnisse ab 2012 öffentlich zu machen (mit einer Hygiene-Ampel statt mit Smiley-Symbolen). Doch wegen des Streits mit den Kollegen aus den Wirtschaftsressorts liegen die Pläne vorerst auf Eis. Als einziges Bundesland stellt Berlin seit dem Sommer einige Ergebnisse der amtlichen Kontrollen ins Internet. Der Berliner Bezirk Pankow geht seit heute noch einen Schritt weiter: Ab November sollen alle Ergebnisse der Hygiene-Kontrollen detailliert mit dem Smiley-System im Internet veröffentlicht werden.

Es ist ein mutiger Schritt in die richtige Richtung. Aber nicht nur Pankow, sondern ganz Deutschland soll ein Land des Lächelns werden. Und vor allem dürfen die Hygiene-Ergebnisse nicht nur im Internet abrufbar sein, sondern müssen in allen Restaurants und Lebensmittelbetrieben gut sichtbar aushängen. Mehr als 30.000 Mitmacher unterstützen diese Forderung bereits. Schreiben auch Sie direkt an die zuständigen Politiker und die wichtigsten Verbände und fordern Sie jetzt das Smiley-System:

www.foodwatch.de/smiley-aktion

 

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